Die Imkerkolumne

Die fantastische Welt der Bienen

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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 26 17:37

Beitrag #41 von Freya » Fr 26. Aug 2016, 17:37

Mit imkerlichen Grüßen
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 26 20:35

Beitrag #42 von roswitha » Fr 26. Aug 2016, 20:35

Freya, ja so etwas sieht man wohl nicht oft.
Wieder eine tolle Imkergeschichte. :65:
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 26 21:11

Beitrag #43 von buebchen » Fr 26. Aug 2016, 21:11

Ich glaube da hätte ich schon Panik bekommen. Aber im geschlossenem Auto kann ja nichts passieren.
Heute habe ich erfahren das wir in der Familie auch einen neuen Imker haben. Er macht das seit zwei Jahre. Vorher hatte er an einer Schulung teilgenommen. Gestern haben wir das erste Glas Honig aus eigener Herstellung bekommen. Lecker kann ich Euch nur sagen.

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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 26 21:22

Beitrag #44 von Freya » Fr 26. Aug 2016, 21:22

Das finde ich toll, buebchen. Es gibt leider viel zu wenige Imker. Tragt Euren Teil dazu bei und unterstützt ihn, indem Ihr ihm Honig abkauft. So ein Glas Honig kann im Übrigen sehr, sehr gut die obligatorische Flasche Wein ersetzen, wenn man eine Kleinigkeit für einen lieben Menschen braucht. Kommt bei uns immer bestens an und bringt dem Imker oftmals Folgekundschaft.

Rosi, ich freue mich, wenn Dir auch das neue Kapitel gefallen hat.
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 27 20:36

Beitrag #45 von buebchen » Sa 27. Aug 2016, 20:36

Das kann ich mir sehr gut vorstellen Freya das so ein Glas Honig als Geschenk eine Flasche Wein ersetzen kann. Denn das ist wirklich mal was ganz anderes. Unser Bekannter hat auch auf seinem Etikett die genaue Anschrift und Internetadresse von seiner Imkerei versehen. So spricht sich das schnell rum wenn man so ein Glas verschenkt. Ich finde das toll. Und der Honig schmeckt wirklich super. Wir haben zwei Gläser bekommen. Einmal Frühjahrs - und ein mal Sommerhonig.
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 27 21:00

Beitrag #46 von roswitha » Sa 27. Aug 2016, 21:00

buebchen, ein Imker in der Familie, das ist toll. Da kauft man den Honig gerne und unterstützt Ihn so.
Wir hatten ja auch jahrelang einen Imker in der Verwandtschaft, da haben wir den Honig auch gekauft. Er hat leider aus alterdgründen die Imkerei aufgegeben. Schade.

Freya, klar ist Honig ein tolles Geschenk.
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 28 20:16

Beitrag #47 von unkrauthex » So 28. Aug 2016, 20:16

toll erzählt, deien neue Folge, Freya.
Ich hab einmal Bienen schwärmen sehn. Das ist gut 30 Jahre her. Da gingein Schwarm in der Akazie im Nachbarsgarten runter. Das Geräusch, komisch, da kann ich mich noch dran erinnern, war sehr gruselig.
Wir haben dann unserem Bekannten zugesehen, wie er den Schwarm runtergeholt hat.

buebchen, für so ein Etikett gibts genaue Vorschriften. Die genaue Anschrift gehört dazu. Könnt ja mal wem schlecht werden, der muss ja dann reklamieren können.
Was ich am lachhaftesten find, ist die Vorgabe über die genaue Buchstaben/Ziffernhöhe.

Und jetzt könnt ihr lachen. Meinem Sohn wurde schon mal schlecht vom Honig :20: . Er hat dann als er zufällige wenige Tage danach "unseren" Imker traf, diesem von seinem gar schlimmen Gesundheitszustand nach Vertilgen von 2/3 eines Pfund-Glases Honig mit Johannisbeeren berichtet. Hans hatte Mitleid mit dem so arg Gebeutelten und hat ihm ein Glas seines Lieblingshonigs geschenkt. Er solle mal schnell prüfen, ob noch weitere Gläsee nicht in Ordnung sind.
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 28 21:26

Beitrag #48 von buebchen » So 28. Aug 2016, 21:26

unkrauthex hat geschrieben: buebchen, für so ein Etikett gibts genaue Vorschriften. Die genaue Anschrift gehört dazu. Könnt ja mal wem schlecht werden, der muss ja dann reklamieren können.
Was ich am lachhaftesten find, ist die Vorgabe über die genaue Buchstaben/Ziffernhöhe.


Hexchen, das wusste ich nicht das es für Etikette genaue Vorschriften gibt. Aber eigentlich ist es ja einleuchtend.
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 28 21:42

Beitrag #49 von roswitha » So 28. Aug 2016, 21:42

unkrauthex, das es für ein Etikett Vorschriften gibt, ist klar. Wenn nicht würde es mich sehr wundern. ;)

Dass Deinem Sohn nach der menge Honig schlecht war, kann ich nachvollziehen. :6:
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 29 17:34

Beitrag #50 von Freya » Mo 29. Aug 2016, 17:34

unkrauthex hat geschrieben:Und jetzt könnt ihr lachen. Meinem Sohn wurde schon mal schlecht vom Honig :20: . Er hat dann als er zufällige wenige Tage danach "unseren" Imker traf, diesem von seinem gar schlimmen Gesundheitszustand nach Vertilgen von 2/3 eines Pfund-Glases Honig mit Johannisbeeren berichtet. Hans hatte Mitleid mit dem so arg Gebeutelten und hat ihm ein Glas seines Lieblingshonigs geschenkt. Er solle mal schnell prüfen, ob noch weitere Gläsee nicht in Ordnung sind.


:21: :21: :21: ... ob noch mehr Gläser nicht in Ordnung sind ... ich werf mich weg.

Das mit dem Etikett ist so eine Sache. Der größte Humbug an Vorschriften ist das MHD. Honig ist unbegrenzt haltbar. Trotzdem muss der Imker ein MHD angeben. Und zwar: Zwei Jahre nach dem Abfülltag. Dass der Imker den Honig vorher unter umständen längere Zeit im Keller im Eimer gelagert hatte (was ja überhaupt kein Problem ist) stört dabei Niemanden.
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 29 21:10

Beitrag #51 von roswitha » Mo 29. Aug 2016, 21:10

Freyal, ja ohne Vorschriften geht es eben nicht und ohne MHD erst recht nicht.
Gut das viele Leute wissen, das Honig ewig haltbar ist.
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 30 18:47

Beitrag #52 von buebchen » Di 30. Aug 2016, 18:47

roswitha hat geschrieben:Freyal, ja ohne Vorschriften geht es eben nicht und ohne MHD erst recht nicht.
Gut das viele Leute wissen, das Honig ewig haltbar ist.


Das mit dem MHD ist ja wirklich Schwachsinn. Aber ob wirklich viele Leute wissen das Honig ewig haltbar ist?
Ich denke mal nicht. Denn viele junge Leute wissen ja nicht mal das die Milch von einer Kuh kommt. Sie wissen nur das die Milch aus dem Tetrapack kommt.
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 30 20:38

Beitrag #53 von roswitha » Di 30. Aug 2016, 20:38

Freya, gut das kann auch stimmen. Leider.
Es ist eben deutsche oder die europäische Bürokratie. So bald was verkauft wird, brauch es ein MHD, egal ob Notwendig oder nicht.

Bei uns bekam der Honig auch kein MHD, nur die Aufschrift welcher Honig es war. Das Jahr kam auch selten drauf, weil der bis zur nächsten Ernte oft aufgebraucht war. ;)
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 30 20:41

Beitrag #54 von Freya » Di 30. Aug 2016, 20:41

@buebchen: Genau deshalb bin ich Herakles dankbar für seinen Einsatz hier in Sachen Bienen. Von ihm kam das Angebot mit dem eigenen Unterforum für Bienen und ich hoffe, dass wir alle gemeinsam mit unseren Beiträgen hier ein paar Leutchen erreichen können.

@Rosi: Das ist kein Problem, solange der Honig im Eigenverzehr oder bei Freunden bleibt.

Man hat im Übrigen schon bei den Ägyptern Honig unter den Grabbeigaben gefunden und die Untersuchungen ergaben: Theoretisch noch eßbar!
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 30 20:50

Beitrag #55 von roswitha » Di 30. Aug 2016, 20:50

Freya, wenn Honig richtig gelagert wird, dann wird der nicht schlecht.

Klar geht so eine Beschriftung nur für den privaten Bedarf. Dafür hatten wir ja früher auch die Bienen.

Ich denke dass Thema hier hilft sicher, das die Leute etwas mehr über Bienen lernen. :65:
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 30 21:23

Beitrag #56 von berliner pflanze » Di 30. Aug 2016, 21:23

Wenn bei der Bepflanzung der Gärten nur ein Teil als Bienen-, Hummel-,Vögelnahrung gestaltet werden würde.....

Nee, ich setz mich lieber auf die Finger, sonst artet das hier aus..... :13:
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 31 15:58

Beitrag #57 von Freya » Mi 31. Aug 2016, 15:58

Ich bin der Überzeugung, die Gärten sind gar nicht so sehr das Problem. Sondern viel mehr die Landwirtschaft.
Mit imkerlichen Grüßen
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 31 18:37

Beitrag #58 von berliner pflanze » Mi 31. Aug 2016, 18:37

Aus meiner Erfahrung werden die Gärten immer mehr das Problem.
Was ich hier im näheren Umfeld beobachte, ist aus meiner Sicht eine sich anbahnende Katastrophe...
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Re: Die Imkerkolumne

Aug 2016 31 20:24

Beitrag #59 von roswitha » Mi 31. Aug 2016, 20:24

berliner pflanze, hier sind es nicht die Kleingärten die das Problem sind, auch eher die Landwirtschaft. Die schönen nunten Streifen mit Klatschmohn, Kornblumen und Kamille werden immer weniger. Leider.

Aber auch bei Gärten sehe ich Probleme, das aber eher bei Eigenheimen. Da gibt es schönen englischen Rasen, klar immer kurz gemäht, ein paar Koniferen und eventuell noch ein paar Rosen und ein ganz kleines Kräuterbeet. Hin und wieder gibt es dann noch einen Obstbaum.
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Re: Die Imkerkolumne

Sep 2016 01 09:55

Beitrag #60 von berliner pflanze » Do 1. Sep 2016, 09:55

roswitha hat geschrieben:Aber auch bei Gärten sehe ich Probleme, das aber eher bei Eigenheimen. Da gibt es schönen englischen Rasen, klar immer kurz gemäht, ein paar Koniferen und eventuell noch ein paar Rosen und ein ganz kleines Kräuterbeet. Hin und wieder gibt es dann noch einen Obstbaum.


Ja, genau DAS meinte ich!
Wir haben ja hier um uns rum alles Pächter. Die "Alten" geben nach und nach auf, da sie aus gesundheitlichen Gründen meist nicht mehr können.
Und alles, wirklich alles, was danach kam, hat als erstes gerodet :13: .
All die liebevoll gepflegten Grundstücke mit altem Baumbestand, alten Rhodo- Sorten, wunderschönen Blumenrabatten, in denen Hummeln und Bienen sich wohlfühlten - weg.
Rausgeschmissen und Rasen drauf für´s Trampolin... :13:
Meine Güte, wir hatten auch Sandkasten, Rutsche etc. und trotzdem war unser Grundstück immer als Garten erkennbar und nicht als Spielwiese und Partymeile.
Ich bin hier aufgewachsen, habe die Gärten also wirklich gut in Erinnerung, manchmal könnte ich vor Wut platzen.
Die ehemals sehr gepflegten Gärten, in denen heute das Unkraut mitunter kniehoch steht. Offensichtlich kam da irgendwann das Erwachen, dass ja auch Arbeit dazu gehört, damit es nach was aussieht.
Und hier hoffe ich immer, dass die ehemaligen Pächter nie wieder hier vorbeikommen, denen würde das Herz brechen.
In meinen Beeten summt und brummt es - ich liebe es, aber ich kann eben nicht die Welt retten...
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