Mariendistel (Silybum marianum)

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Minerva
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Mariendistel (Silybum marianum)

Dez 2015 03 06:28

Beitrag #1 von Minerva » Do 3. Dez 2015, 06:28

Heeeeeeeeeexchen!!!

Nein, ich hab sie nicht im Garten. Aber ich habe eine Nachbarin ohne Gallenblase und dadruch mit enormen Beschwerden.
Jetzt bin ich durch eine Fernsehsendung auf die Mariendiestel gestoßen, die die Leber wieder etwas auf Vordermann bringen soll.
In vielen Forenbeiträge, die ich gelesen habe, hat es den Menschen mit den gleichen Beschwerden wie bei meiner Nachbarin sehr geholfen.
Durch die natürlichen Wirkstoffe sollen diese Kapseln auch keine großen oder so gut wie keine Nebenwirkungen haben.

Jetzt möchte ich deine Meinung hören/lesen, bevor ich ihr irgendwelche Empfehlungen ausspreche.

Danke :6:
Liebe Grüßle Minerva
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten.

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Re: Mariendistel (Silybum marianum)

Dez 2015 03 18:39

Beitrag #2 von unkrauthex » Do 3. Dez 2015, 18:39

Minerva hat geschrieben:Nein, ich hab sie nicht im Garten.
Oh!OH!OH!, wie gut du mich kennst :D



nun aber ernsthaft: Ich kann hier nur das wiedergeben, was mir Kunden, die bei mir Mariendistelsamen für Teeaufguß erworben hatten, mitgeteilt haben.
Die Kunden erzählten ausnahmslos von guter bis hervorragender Wirkung bei Leber- und Gallebeschwerden als Einnahme bei ab-und-zu-Beschwerden als auch als begleitende Therapie.
Ich geh auch mal davon aus, dass Kapseln/Dragees zum Tee bei richtiger/sinnvoller Einnahme keinen Unterschied in ihrer Wirkungsweise zeigen.

Meine Meinung in Bezug auf Mariendistel (überhaupt der Phytotherapie) ist, dass, wenn Erkrankungen vorliegen, der Arzt unbedingt von dieser begleitenden Therapie informiert werden muss. Nur er weiß um die möglichen Wechselwirkungen mit bereits verabreichten Medikamenten.
Durch Ausbildung und lesen diverser FAchliteratur, bin ich der meinung, dass Mariendistel zu jenen Drogen gehört, die gute Wirkung zeigen, aber keinesfalls leichtsinning "einfach mal so zum ausprobieren" eingenommen werden sollen.

Ich tät dir aber zuraten, deine Nacharin von der Möglichkeit, die Beschwerden durch Einnahme einen Mariendistelpräparates oder Teeaufguß zu lindern, zu informieren.



Und dann muss ich noch ein paar "Weißheiten" loswerden:
Auch bei Verdauungsbeschwerden und Migräne hilft Mariendistel. Hildegard von Bingen empfiahl die Mariendistel gegen Vergiftungen (wurden früher als Infusion bei Knollenblätterpilzen verabreicht) und Gelbsucht.


Und dann noch :) :
Laut einer Legende fielen einige Tropfen der Muttermilch Marias beim Stillen des Jesuskindes auf die Blätter der Pflanze. So entstanden die weißen Flecken auf den Blättern der Mariendistel.
Warum willst du dich mit dem Spatz in der Hand begnügen?
Hol dir ne Leiter, steig auf ´s Dach und fang die Taube!
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Re: Mariendistel (Silybum marianum)

Dez 2015 03 19:40

Beitrag #3 von Minerva » Do 3. Dez 2015, 19:40

Ich danke dir :11: :6: .....Hexchen
Du bestätigst das, was ich schon in meinen Recherchen gelesen habe.
Ihre Ärztin weiß über ihre Schwierigkeiten bescheid, aber sie bekommt nichts dagegen außer Wasseratbletten.
Ich werde ihr nahelegen, es einfach mal zu probieren und ihre Ärztin darüber zu informieren.
Irgendwie muss ihr einfach geholfen werden. Bei den Beschwerden wirste ja blöd :31:
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Re: Mariendistel (Silybum marianum)

Dez 2015 03 21:54

Beitrag #4 von unkrauthex » Do 3. Dez 2015, 21:54

was auch gut helfen sollte sind diese chinesischen Pilze.
Eine ehemalige Mitarbeiterin schwört da drauf. Die hat Probleme mit dem Darm. Sie hatte damals erzählt, dass diese Pilze (gibt einige verschiedene davon) bei vielen Beschwerden von inneren Organen helfen.
Hier ist es eine Apothekerin die ne ZusatzAusbildung gemacht hat. Seit ettlichen Jahren kann man diese Pilze, nach ner ausführlichen Befragung/Beratung bei ihr beziehen. Läuft so ähnlich ab wie beim HP.
Vielleicht ist es für ja ne Alternative nach nem HP oder Apother zu suchen, der sich mit diesen Pilzen auskennt. Viele Menschen vertraun ja allen "exotischen" Heilweisen / Heilmitteln mehr als den einheimischen.
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